Mein SuB kommt zu Wort 1.18

zur Aktion

Nachdem ich 2017 nach meiner Entdeckung von Julias Blog Geschichtentänzer endlich mal richtig auf die Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" von Anna aufmerksam geworden bin, ist mein Stapel ungelesener Bücher auch lebendig geworden. Oder vielleicht war er es auch schon immer und es hat ihm nur der Mut gefehlt, sich mir zu offenbaren. Jedenfalls hat es mir fast einen Herzinfarkt beherrscht, als sich plötzlich eines Abends jemand räusperte, obwohl ich ganz allein war. Mein SuB besteht darauf, dass er sich auch wie so viele andere SuBs jeden Monat zu Wort melden darf. Und da er mir droht, Bücher verschwinden zu lassen, wenn ich es ihm verweigere, bleibt mir ja gar nichts anderes übrig. Also verehrte Damen und Herren, begrüßen Sie meinen SuB, der mir seinen Namen immer noch nicht verraten hat.

{rezension} Das Mädchen mit der goldenen Schere

Autor: Julia Drosten // Verlag: Selfpublish // Einband: ebook 
// Seiten: 393 // ISBN: 978-3000587214 // Erschienen: 12.2017


Meine Wertung: 

Vielen Dank an Julia Drosten für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird. Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.
Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt. Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.
Quelle: Amazon


Meine Meinung


Der Klappentext hatte mich irgendwie etwas anderes erwarten lassen. Ich dachte, es dreht sich mehr um die Modewelt und die Liebe. Aber stattdessen begleiten wir Fanny von ihrer Geburt bis ins Jahr 1919 und erleben wichtige Abschnitte aus ihrem Leben, die sie verändern und ihr Leben in neue Richtungen verlaufen lassen. Oftmals steht Fanny an einem Scheideweg und muss sich entscheiden, welcher Weg für sie am besten ist. Mode und Liebe sind immer noch ein Thema, aber  hauptsächlich geht es doch darum, sich nicht zu verbiegen und aus dem, was man hat, das Beste zu machen. Fanny hat es nicht leicht. Der Makel ihrer Geburt, ihr Dickkopf, der ihr so manche Stellung kostet, die damaligen gesellschaftliche Verhältnisse, etc. - alles Dinge, denen Fanny sich stellen muss. Aber sie ist ein starker Charakter. Obwohl das Buch in eine völlig andere Richtung ging, als ich erwartete, habe ich es gerne gelesen und Fanny auf ihrem Weg begleitet. Vor allem da ich als Leser ja wusste, dass Fanny und die anderen Personen, die man mit Fanny kennenlernt, den ersten Weltkrieg miterleben werden.

Neuzugänge KW 2


Diese Woche hat nur ein Buch zu mir gefunden. Aber dafür klingt es auch unfassbar gut, oder?


Black Angel Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels 
von Kristen Orlando
Mit vier Jahren hat ihre Ausbildung begonnen – sie beherrscht die tödlichsten Kampfsportarten und kann mit einer Glock umgehen wie andere mit Messer und Gabel. Reagans Eltern gehören zu den Black Angels, einer Geheimorganisation für die brenzligsten Missionen. Und es gibt eine Tradition: Kinder von Black Angels treten immer in die Fußstapfen ihrer Eltern. Bisher hat Reagan ihre Bestimmung nie infrage gestellt, doch jetzt mit 17 erkennt sie, dass es noch eine Welt außerhalb von Waffen und Gefahr gibt. Gibt es einen Weg für sie zurück in die „Normalität“? Bevor sie weiß, was sie wirklich will, zwingen brutale Ereignisse sie zum Handeln …
Quelle: Harper Collins
 

Blogger-Team Nora Bendzko

Hach Leute, ich muss jetzt mal meine Freude mit euch teilen. Eine meiner liebsten Selfpublisher-Autoren Nora Bendzko war auf der Suche nach Bloggern für ihr neues Blogger-Team und ich bin dabei.



Wer meinem Blog schon länger folgt, hat sicherlich meine Rezensionen zu ihren Galgenmärchen gesehen und bemerkt, dass ich total begeistert von der Idee dahinter bin. Hier lang nochmal zu der Vorstellung der Galgenmärchen-Reihe. Übrigens ist "Kindsräuber" momentan auf der Longlist für den Seraph 2018.



Aber auch ihre anderen Projekte klingen einfach fantastisch. Besonders "Die Schönheit des Biests" und die "Schwarze Galerie" haben es mir angetan. Ich gestehe, Roboter sind eigentlich nicht so meins, aber wer weiß, vielleicht wird "Roboter Engel" mich doch überzeugen.

Ich freue mich jedenfalls supermegadolle und bin gespannt auf die Zusammenarbeit mit Nora Bendzko und den anderen Bloggern.


 




{rezension} Die schöne Insel

Autor: Tereza Vanek // Verlag: Bookspot Verlag // Einband: ebook 
// Seiten: 448 // ISBN: 978-3-95669-050-1 // Erschienen: 06.2017

Reihe: China Reihe
(1) Das Geheimnis der Jaderinge (2) Die Rebellin von Shanghai (3) Die schöne Insel
Die Bände sind in sich abgeschlossen!

Meine Wertung: 

Vielen Dank an den Bookspot Verlag für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.
Quelle: Bookspot Verlag


Meine Meinung


Die schöne Insel ist mein erster Roman von Tereza Vanek. Ich habe erst gar nicht gewusst, dass es zwei weitere Bände gibt, aber obwohl die Huntingdons (Band 1) und Charlotte (Band 2) auftauchen, lässt sich das Buch sehr gut ohne Kenntnisse der anderen beiden Bücher lesen. Die Protagonistin Anastassia, kurz Ana, hat es nicht leicht. Nachdem ihr Vater gestorben ist, verlassen ihre Mutter und ihr Bruder Shanghai und lassen Ana allein zurück. Das junge Mädchen ist aber stark genug ihren eigenen Weg zu gehen und findet nicht nur eine Anstellung bei einem jungen Deutschen, sondern hilft auch einer jungen Chinesin Clio, die bald zu einer engen Vertrauten wird. Auf der Suche nach Clios großer Liebe landen die beiden auf Famosa (heute Taiwan) und schließen sich einer Gruppe Missionare an, die eine Schule bei den indigenen Einwohnern bauen wollen.

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