{rezension} Ash

Autor:Malinda Lo
Verlag: Pan Verlag
Einband: Gebundene Ausgabe
Seiten: 268
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-426-28344-8






Erster Satz

  
"Aislings Mutter starb mitten im Sommer."

 

Klappentext


Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …

 

Meine Meinung


Ich liebe Märchen. Ich liebe Adaptionen von Märchen. Und ich war faziniert von diesem.
Die Geschichte ist an Grimms Aschenputtel angelehnt. Genau wie im Originalmärchen verliert Aisling, genannt Ash, erst ihre Mutter und später ihren Vater, nachdem dieser eine neue Frau geheiratet hat und Ash zwei Stiefschwestern, Ana und Clara, bekommt. Ash muss als Dienstmagd schuften und wünscht sich diesem Leben zu entkommen. Wie bei Aschenputtel ist der Prinz auf Brautschau und lädt alle Damen des Hauses zur Jagd und zum Ball ein. Nur sind in diesem Märchen die Feen nicht die guten Wesen, die aus Kürbissen Kutschen zaubern. Die Geschichten über Feen sind düster und kaum ein Mensch hat je den Weg aus dem Feenreich herausgefunden. Ash´s Feenmann Sidhean ist bereit ihren Wunsch zu erfüllen, aber dies hat seinen Preis. Und dann gibt es auch noch die königliche Jägerin Kaisa, die Ash zeigt, dass man keinen Mann braucht um frei leben zu können. Ob Ash den Prinzen bekommt, den Feenmann folgt oder Kaisas Weg geht, müsst ihr selbst lesen. Ich fand diese Version des Aschenputtels wunderschön. 

Weihnachtsneuzugänge

Zurück aus der Weihnachtspause. Ich hoffe, ihr alle hattet ein wundervolles Fest und viele neue Bücher unterm Tannenbaum liegen.

Neben diversen DVDs habe ich vom Weihnachtsmann folgende Bücher erhalten:


Ich liebe Märchen und als ich diese Bücher entdeckt hatte, wusste ich, dass ich ich sie unbedingt haben muss.
Klappentext zu "Erwachen":
Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.
»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.




Teufel ist der erste Band einer Trilogie. Und auch wenn ich eigentlich von Thrillern die Finger lasse, hatte dieses Buch etwas, was mich gereizt hat. Deswegen bin ich gespannt, ob ich es bis zum Ende lesen werde.

Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten? Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen. Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

{rezension} Die Tuchvilla

Autor: Anne Jacobs
Verlag: Blanvalet
Einband: eBook
Seiten: 448
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-442-38137-1


Reihe: Die Tuchvilla-Saga
Titel der Bänder:
(1) Die Tuchvilla ; (2) Die Töchter der Tuchvilla (3) Das Erbe der Tuchvilla



Erster Satz

  
"Nachdem sie das Jakobertor hinter sich gelassen hatte, waren
ihre Schritte immer langsamer geworden."


 

Klappentext


Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis …
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …

 

Meine Meinung


Die Geschichte hat ihren Schauplatz in Augsburg kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, spielt sich allerdings hauptsächlich in der Tuchvilla ab und geschichtliche Ereignisse werden nur in Nebensätzen erwähnt. 

Spontane E-Book Neuzugänge

Heute habe ich eine E-Mail von Vorablesen erhalten, in dem sie eine kleinegroße Weihnachtsaktion bekannt machten. Zusammen mit Jellybooks und der Verlagsgruppe Random House verschenken sie 5 kostenlose E-Books. Nachdem ich mir die Jellybooks-Seite und deren Funktionsweise angeguckt habe, habe ich mich entschlossen, mich dort anzumelden.
Es war zwar ein bisschen schwierig, sich aus der Auswahl nur fünf Bücher rauszusuchen, aber diese sind es bei mir geworden:


Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis …
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …




Manchmal ist Liebe einfach. Und manchmal ist es einfach Liebe.
Als Jacqueline sich von einer Party davonstiehlt, ahnt sie nicht, dass die Ereignisse der Nacht ihr Leben für immer verändern werden. Kaum versucht ein Verehrer, der ihr gefolgt ist, sie zu bedrängen, liegt er schon am Boden. Ihr Retter? Ausgerechnet Lucas, der stille Einzelgänger, der nicht nur sehr sexy und geheimnisvoll, sondern auch vollkommen unnahbar ist. Und während Jacqueline versucht, sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten, taucht Lucas plötzlich überall dort auf, wo sie auch ist. Er scheint etwas zu verbergen. Doch sein Blick brennt sich in ihr Herz …


{rezension} Ich bin Princess X

Autor: Cherie Priest
Verlag: bloomoon
Einband: Taschenbuch
Seiten: 272
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-8458-1229-8


Erscheinungsdatum: 12.01.2016 


Erster Satz

  
"Libby Deaton und May Harper erfanden Princess X in der fünften Klasse."
 

Klappentext

Zwei unzertrennliche Freundinnen
 Ein mysteriöser Unfall
Ein unglaubliches Geheimnis
Und die Suche nach der Wahrheit
 

Meine Meinung


Libby und May lernen sich in der fünften Klasse kennen, weil beide nicht am Sportunterricht teilnehmen dürfen und werden, obwohl sie total unterschiedlich sind, die besten Freunde. Libby ist eine talentierte Zeichnerin und May kann sich wunderbare Geschichten ausdenken. Zusammen erschaffen sie Princess X - eine Comicfigur. Als die beiden vierzehn Jahre alt sind, hat Libbys Mutter einen Unfall und ihr Auto versinkt im Fluss - mit drin sitzt Libby. Drei Jahre später ist May immer noch nicht über den Tod von Libby hinweggekommen. Sie war mit ihrer Mutter nach Atlanta gezogen und besucht ihren Vater jeden Sommer. In diesem fallen ihr plötzlich überall in der Stadt Princess-X-Aufkleber auf und bald darauf findet sie ein Webcomic über Princess X, die genauso aussieht wie Libby sie damals gezeichnet hatte. Da niemand außer den beiden von Princess X wussten, ist sich May sicher, dass Libby noch lebt und versucht sie zu finden. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrem Nachbarn Patrick. Auf der Suche nach der Wahrheit befinden sich die beiden schon bald in Lebensgefahr.

{rezension} Die Farben des Blutes - Die rote Königin

Die rote Königin Autor: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Einband: Gebunden
Seiten: 512
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-551-58326-0



Reihe: Die Farben des Blutes
Titel der Bänder:
(1) Die rote Königin ; (2) Das gläserne Schwert
  


Erster Satz


"Ich hasse Erste Freitage."

 

Klappentext


Rot oder Silber - Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten!
Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit einem Prinzen verlobt. Ihre Gefühle bringt allerdings ein anderer durcheinander. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Dabei riskiert sie ihr Leben - und ihr Herz ...

 

Meine Meinung


Zu Nikolaus stelle ich heute eines meiner bisherigen Jahres-Highlights vor. Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Mare ist eine Rote, was bedeutet, dass sie in der Gesellschaft zu unterdrückten Mehrheit gehört. Macht und Wohlstand ist den Silbernen vorbehalten. Menschen, deren Blut silbern ist und die besondere Fähigkeiten besitzen. Da gibt es Heiler, Gedankenleser, Leute, die die Elemente kontrollieren können usw. Durch die Hilfe eines neuen Bekannten erhält Mare die Möglichkeit im Schloss zu arbeiten. Als sie dort in Gefahr gerät, erwachen in ihr vor der versammelten Silberelite besondere Kräfte und das Königspaar sieht sich gezwungen, Mare als verschollene Silberne auszugeben, wenn nicht überall bekannt werden soll, dass auch Rote über Kräfte verfügen können. Mare beugt sich dem Willen zum Schutz ihrer Familie und begleitet die Königsfamilie in ihr Schloss. Hier wird sie mit dem zweiten Sohn des Königs verlobt und muss sich sehr schnell an die Regeln des Palastes gewöhnen. Denn ein einziger Fehler kann die Wahrheit offenbaren und das wäre ihr Tod. Trotzdem versucht Mare die Rote Rebellion zu unterstützen, die das bisherige Gesellschaftssystem zerstören wollen. Und dann gibt es ja noch die beiden Prinzen - Cal, der Thronfolger und Maven, Mares Verlobter. Von beiden fühlt sich sich angezogen, doch wem kann sie wirklich trauen? Schließlich kann jeder jeden verraten, wie man Mare immer wieder warnt.

{rezension} Feuer & Glas - Die Verschwörung

Autor: Brigitte Riebe
Verlag: Heyne
Einband: Gebunden
Seiten: 384
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-453-26739-8


  
Reihe: Feuer und Glas 
Titel der Bänder: (1) Der Pakt ; (2) Die Verschwörung


Erster Satz


"Er hasst das leere weiße Rauschen, das einsetzt, sobald er die Augen schließt und an früher zu denken versucht."
 

Klappentext


Konstantinopel im Jahr 1509: Milla, das Mädchen, das über die Kräfte des Feuers gebietet, und Luca, der Junge, dessen Familie zu den Wasserleuten gehört, suchen in der sagenumwobenen Stadt am Bosporus Millas Vater Leandro. Doch als sie ihn endlich finden, kann er sich an nichts erinnern. Nicht an sein früheres Leben und nicht an Milla. Milla ahnt. dass sie selbst und ihre Liebe zu Luca in höchster Gefahr sind, wenn es ihr nicht gelingt, das dunkle Geheimnis um Leandro zu lüften ...

 

Meine Meinung


Im zweiten Band befinden wir uns in Konstantinopel. Milla und Luca wollen Millas Vater finden, den sie im Palast des Sultans vermuten. Unterstützt werden sie durch Nikos, Alisar und Ganesh, die man schon aus dem ersten Band kennt. Weitere Helfer sind Enya, eine stumme, aber mächtige Wasserfrau und Sinan, ein Lehrling des Leibarztes des Sultans. Aber auch altbekannte Gegner wie der Admiral lassen grüßen und die Intrigen des Palastes stehen Millas Rettungsversuchen im Wege.
Milla erscheint mir noch ungestümer als im ersten Band und leider finde ich auch, dass sie oft naiv und unüberlegt handelt. Luca, ist undurchschaubarer als im ersten Buch. Seine Taten bleibt oft im Dunkeln, weil er sie Milla gegenüber nicht erklärt und sie so auch dem Leser nicht offenbart werden. Die Beziehung zwischen den beiden ist kaum im Fokus der Geschichte. Sie scheinen zwar Probleme zu haben, aber dies wird nur am Rande behandelt und ich hätte mir hier mehr gewünscht.
Einen Charakter, den ich besonders interessant fand, war Enya. Ihre Wassermagie scheint sehr stark zu sein und ich habe das Gefühl, dass erst durch sie Millas Gabe "erwacht". Aber Enya bleibt im Buch ein geheimnsivoller Charakter. Allgemein würde ich viel mehr über die Magie erfahren als bisher. Vielleicht kommt ja noch ein dritter Teil.
Die Story selbst verlief mir zu schnell und teilweise auch zu unlogisch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es wirklich so einfach sein soll, in den Palast des Sultans zu kommen, wie Milla es getan hat. Das habe ich der Autorin leider nicht abkaufen können.
Nachdem mich der erste Band so ziemlich im Dunkeln gelassen hat, was den Pakt zwischen Feuer und Wasser angeht, zeigt sich mir im zweiten Band, dass sich der Pakt gar nicht auf die Feuer- und Wasserleute in Venedig bezieht, sondern auf die Städte Venedig (Feuer) und Konstantinopel (Wasser). Auch wenn im zweiten Buch immer wieder erwähnt wird, dass Gefahr droht und der Pakt dies verhindern könnte, zeigt sich bei mir immer noch ein Fragezeichen, inwiefern sich dieser auf die Situationen auswirkt. Politisch kann es nicht sein und irgendwie habe ich das Gefühl, dass auch ohne Pakt, die Geschichte genauso verlaufen könnte, wie sie verlaufen ist.
Alles in allem bin ich von der Fortsetzung eher enttäuscht. Die Fragen, die nach dem ersten Buch geblieben sind, konnten auch hier teilweise nicht oder nur unbefriedigend beantwortet werden.


Bewertung 



{statistik} November 2015


Gelesene Bücher: ~3~
    • Alvtegen, Katrin: Eine zweite Chance
    • Riebe, Brigitte: Feuer & Glas - Der Pakt
    • Riebe, Brigitte: Feuer & Glas - Die Verschwörung

    Neue Bücher: ~2~
    • Weeks, Brent: Schattengänger
    • Regnier, Sandra: Das geheime Vermächtnis des Pan 

      {rezension} Im Tal der flammenden Sonne


       Autor: Elizabeth Haran
      Verlag: Bastei Lübbe
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 572
      Sprache: deutsch
      ISBN: 978-3-404-15956-7


        


      Erster Satz


      "Wie eine Schlange aus der mythischen Traumzeit der Aborigines glitt der Ghan, wie der Afghan-Expresszug genannt wurde, durch die flirrende Hitze des Outback."
       

       

      Klappentext


      Australien: 1933: Arabella Fitzherbert, eine junge Engländerin, unternimmt mit ihren Eltern eine Reise durch Australien. Die Familie ist des trockenen Klimas wegen zum Roten Kontinent gereist, damit ihre einzige Tochter sich dort von ihrer langen Krankheit erholen kann. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände bleibt Arabella allein und verletzt in der Wüste zurück. Sie wäre sicherlich dem Tod geweiht, hätte nicht eine Gruppe umherziehender Aborigines sie gefunden und zur nächsten Siedlung gebracht: Marree - eine winzige Stadt im Outback. Arabella ist auf sich allein gestellt, während ihre Eltern sie tot wähnen ...

       

      Meine Meinung


      Dieses Buch war mein erster Australienroman und hat meine Leseliebe zu diesen Romanen geweckt. 

      {rezension} Feuer & Glas - Der Pakt

      Autor: Brigitte Riebe
      Verlag: Heyne
      Einband: Gebunden
      Seiten: 384
      Sprache: deutsch
      ISBN: 978-3-453-26738-1


      Reihe: Feuer und Glas 
      Titel der Bänder: (1) Der Pakt ; (2) Die Verschwörung
       

      Erster Satz


      "Er hörte die Schritte hinter sich und ging schneller."  

      Klappentext


      Venedig im 16. Jahrhundert. Als Milla den Gondoliere Luca kennenlernt, erfährt das Mädchen, dass sie im Besitz einer besonderen Gabe ist: Nur sie und Luca können den uralten Pakt zwischen Feuer- und Wasserleuten erneuern, der die Stadt im Meer vor dem drohenden Untergang schützt. Doch der Preis für die Rettung Venedigs ist hoch..

      Meine Meinung


      Nach dem ungeklärtem Verschwinden ihres Vaters schuften Milla, ihre Mutter und ihre Tante täglich in ihrem Lokal um Überleben zu können. Auf einem Ausflug durch die Gassen Venedigs begegnet Milla dem Gondoliere Luca und ist verzaubert von ihm. Besonders die Tatsache, dass Luca manchmal ein blaues Licht umgeben zu scheint, fasziniert Milla. Bald erfährt sie, dass Luca der Anführer der Wasserleute ist und damit anscheinend auch ihr Feind, den Milla gehört zu den Feuerleuten. Im Laufe der Geschichte kommen sich Milla und Luca immer näher, auch wenn Milla sich unsicher ist, ob Luca es ernst meint, oder nur an der gläsernden Gondel interessiert ist, die Millas Vater irgendwo in Venedig versteckt hat. Milla scheint den Schlüssel zum Auffinden dieser Gondel zu besitzen, doch nicht nur die Wasserleute wollen sie haben, auch die Feuerleute sind hinter Milla und der Gondel her. Und bald muss Milla sich entscheiden, ob sie den Wasserleuten mehr vertrauen kann als ihren eigenen. Und ob sie den gebrochenen Pakt zwischen Feuer und Wasser erneuern soll oder nicht.

      {rezension} Liebesglück und Beerenkipferl

       
      Autor: Fanny Schönau
      Verlag: Goldmann
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 352
      Sprache: deutsch
      ISBN: 978-3-442-48011-1



      Erster Satz


      "Nun, Frau Fischer, es tut mir sehr leid ..."

      Klappentext


      Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesignerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt – und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet ...

      Meine Meinung


      Mehr als im Klappentext verraten wird, möchte ich auch nicht zum Inhalt dieses Buches schreiben.  Karla, unsere Hauptperson, war mir schnell sympathisch. Aus einer vorurteilsbehafteten Großstädterin entwickelt sich im Laufe des Buches eine neue Karla, die so einiges in ihrem Leben überdenkt und dadurch ihr Glück finden kann. Sie hat zwar ein paar Macken und manchmal habe ich mir auch gedacht, "Das kann ja nur schief gehen", aber genau das macht Karla für mich als Leser authentisch. Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie man so verantwortungslos mit seinem Geld umgehen kann. 
      Die anderen Charaktere des Buches waren sehr schön ausgearbeitet. Karlas Kollegen in Hinter-Russbach hatten alle ihre Macken und Eigenarten, was zum einem sehr lustig zum Lesen war, andererseits aber auch klischeehaft alla verschrobene Hinterwäldler.
      Alles in allem, finde ich das, dass das Buch eine gute Unterhaltungslektüre ist. Nicht wirklich anspruchsvoll, aber trotzdem gut zu lesen.

      Bewertung



      Zeit für Musik

      Eigentlich wollte ich nur noch über Bücher schreiben, aber das folgende finde ich einfach so schön, dass ich es teilen muss.


      Wie gefällt es euch?

      Lovely Books - Leserpreis 2015


      Ich melde mich nach einer kleinen Auszeit zurück in die Blogger-Welt. Und starte gleich mit dem Lovely Books Leserpreis 2015. Noch bis zum 24. November können Leser für ihre Lieblingsneuerscheinungen 2015 abstimmen. Und weil es ja so viele Bücher gibt, konnten die Leser ihre Lieblinge nominieren und daraus wurden für verschiedene Kategorien Shortlisten mit 25 Büchern erstellt, die nun die Chance auf den Leserpreis haben. Seid dabei und stimmt für eure Lieblingsbücher.
      Ich selbst habe nur wenig abgestimmt, da ich einen Großteil der nominierten Bücher (noch) nicht gelesen habe und mir deshalb nicht erlaube, eine Meinung aufgrund der Klappentexte zu bilden. Trotzdem bin ich gespannt, welche Bücher am 26. November auf den Siegertreppchen stehen.

      Habt ihr abgestimmt?

      {rezension} Der Ruf des Regenvogels

       
      Autor: Patricia Shaw
      Verlag: Knaur
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 400
      Sprache: deutsch
      ISBN: 978-3-426-21381-0




      Erster Satz


      "Über den grauen Straßen hing ein dunkler, finsterer Himmel, rußiger Schneeregen fegte über die eilende Menschenmenge hinweg und ließ die Londoner, die ihre Ohren gegen die beißende Kälte verpackt hatten, eiligst schützende Unterstände aufsuchen."
       

      Klappentext


      Zuversichtlich bricht der junge Engländer Corby Morgan auf in ein neues Leben. In Australien wollen er und seine Frau Jessie ihr Glück finden. In der Trinity Bay im Norden von Queensland haben sie ein ePlantage erworben. Doch das unerbittliche Outbacl birgt zahllose Gefahren. Dem Dandy Corby und seiner verwöhnten Schwägerin Sylvia fällt das Leben in der Wildnis äußerst Schwer. Jessie hingegen verfällt zunehmend der Faszination des Landes.
       

      Meine Meinung


      Ich habe schon mehrere Australienromane gelesen, aber dies war der erste von Patricia Shaw. Und vermutlich auch der letzte. Mir hat die Tiefe bei den Charakteren gefehlt. Und der Schreibstil hat mich aufgeregt. Ständig wurde in den Kapiteln von Person zu Person und zwischen den Zeiten gewechselt, ohne dies wirklich kenntlich zu machen. Manchmal habe ich erst mitten im Absatz erkannt, dass ich grade aus dem Blickwinkel einer anderen Person lese und auch völlig woanders bin.

      {statistik} Juni 2015



      Gelesene Bücher ~3~
      • Aveyard, Victoria: Die Farben des Blutes - Die rote Königin
      • Schönau, Fanny: Liebesglück und Beerenkipferl
      • Levy, Marc: Wer Schatten küsst

      Neue Bücher: ~4~
      •  Schönau, Fanny: Liebesglück und Beerenkipferl
      • Gabaldon, Diana: Die Fackeln der Freiheit
      • Lessmann, Sandra: Die Kurtisane des Teufels
      • Ernestam, Maria: Die Liebesnachricht

      {statistik} Mai 2015


      Gelesene Bücher ~3~
      • Terrill, Cristin: Zeitsplitter - Die Jägerin
      • Roth, Veronica: Die Bestimmung
      • Hong Ying: Die Konkubine von Shanghai

      Neue Bücher: ~5~
      • Gabaldon, Diana: Feuer und Stein
      • Terrill, Cristin: Zeitsplitter - Die Jägerin
      • Aveyard, Victoria: Die Farben des Blutes - Die rote Königin
      • Lawhead,m Stephen K.: Das Knochenhaus
      • Charbonneau, Joelle: Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben


      {neuzugänge} im Mai


      Fünf neue Bücher sind diesen Monat bei mir eingezogen. Auf die OutlanderReihe von Diana Gabaldon bin ich durch die TV-Serie gekommen und hoffe, dass die Bücher besser sind. Habe mir den ersten Band gekauft und zwei später festgestellt, dass eine neue Übersetzung erschienen ist. Falls jemand beide kennt, kann er ja mal Bescheid geben, ob es sich lohnt auf die neue Übersetzungsreihe umzusteigen bzw. zu warten. Das Knochenhaus habe ich in der Ededa-Wühlkiste gefunden. Leider war der Vorgängerband nicht dabei, sodass ich hier noch gar nicht anfangen kann zu lesen. Die drei anderen Bücher Zeitsplitter, Die rote Königin und Die Auslese 2 standen schon länger auf der Wunschliste.

      {rezension} Die Konkubine von Shanghai


      Autor: Hong Ying
      Verlag: Aufbau Verlag
      Einband: gebundene Ausgabe
      Seiten: 459
      Sprache: deutsch
      ISBN: 978-3-351-03269-2

       


      Erster Satz


      "Sie hatte keine Zeit für die Vergangenheit."

       

      Klappentext


      Shanghai zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Luxus und Verbrechen blühen im "Paris des Ostens", während die stolze Cassia zur Königin der Stadt wird. Mit erzählerischer Kraft und voll freizügiger Erotik beschreibt Hong Ying den Aufstieg und Fall einer selbstbewussten Frau, die als berühmte Konkubine und Patin von Shanghai in die Geschichte einging.


      Meine Meinung


      Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich gerne mal eine Biografie lesen wollte. Bei der Auswahl an Biografien ist die Wahl gar nicht so leicht. Ich wollte was aus einem anderen Land und einer anderen Zeit. Aus der Auswahl habe ich dann die interessantesten Klappentexte rausgesucht und mich letztendlich vom Cover verleiten lassen.
      Ich habe keinen Vergleich mit anderen Biografien, aber in meinen Augen war dieses Buch eine Mischung aus Roman und Biografie. Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen gar nicht mehr so sicher bin, ob das wirklich alles so geschehen ist oder ob die Geschichte sich nur an der wahren Geschichte von Xiao Yuegui orientiert.

      {rezension} Das Haus am Abgrund


      © bloomoon

      Autor: Susanne Gerdom
      Verlag: bloomoon
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 400
      Sprache: deutsch
      ISBN:
      978-3-7607-8666-7







      Erster Satz


        
      "Ich bin hungrig.


      Klappentext


      Das Haus rief nach ihr...
      Es war totenstill. Sie konnte das leiste Rauschen der Wellen hören, das Wispern des Windes in den Ästen der Bäume. Sie war allein in dem riesigen, düsteren Haus. Die Halle, in der sie stand, war so prachtvoll wie schrecklich. Sie kannte dieses Haus so gut wie ihre eigene Hand und es war ihr gleichzeitig vollkommen fremd.
      Novembertochter, flüsterte das Haus leise. Winterkind. An deinem sechzehnten Geburtstag gehörst du endlich mir ...


      Meine Meinung


      Wir befinden uns in St. Irais, einem kleinem Dorf in Cornwall. Unsere Hauptperson Adrian ist mit seinem Vater Toby und dessen Lebensgefährten Jonathan neu hierher gezogen, weil Adrian schwer krank ist und dort Erholung und Ruhe finden soll. Adrian leidet unter Halluzinationen, die sich in verschiedenen Personen ausdrücken, wie zum Beispiel ein japanischer Lehrmeister oder der Joker aus Batman(?). Alle wollen ihm auf ihre Weise helfen, mal mehr, mal weniger nett.

      {statistik} April 2015


      Gelesene Bücher: ~3~
      • Fink, Torsten: Die Erwählte  (Die Tochter des Magiers 3)
      • Lieder, Susanne: Waldmeister 
      • Gerdom, Susanne: Das Haus am Abgrund

      Neue Bücher: ~5~
      • Kenner, J.: Wanted - Lass dich verführen
      • Miller, Karen: Königsmacher
      • Miller, Karen: Königsmörder
      • Silbermann, Katharina: Fast wie fliegen
      • Levy, Marc: Wer Schatten küsst



      {neuzugänge} Zwei weitere Schätze

       
       
      Marc Levy - Wer Schatten küsst
      "Als Kind stiehlt er die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen – und selbst das Glück und die Liebe finden?"

      {rezension} Waldmeister

      © Sieben Verlag

      Autor: Susanne Lieder
      Verlag: Sieben Verlag
      Einband: Broschiert
      Seiten: 200
      Sprache: deutsch
      ISBN:
      978-3-864433-81-8





      Erster Satz


      "Franziska hatte den ganzen Tag an ihrem Schreibtisch gesessen und geschrieben."


      Klappentext


      Krimiautorin Franziska Stratmann ist hellauf begeistert, dass sie der Polizei bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen darf. Weniger begeistert ist sie, als sie live dabei ist, wie eine skelettierte Hand und darunter ein halb verwester Leichnam gefunden werden. Franziska ist überzeugt, dass der Journalist Christian etwas damit zu tun hat. Und dann kommt sie dem Mörder sehr viel näher, als ihr bewusst und vor allem lieb ist …


      Meine Meinung


      Ich muss ja gestehen, ich lese sehr selten Krimis. Und dieses Buch konnte mich auch nicht davon überzeugen, das zu ändern. Man lernt zuerst die Autorin Franziska Stratmann kennen, die ihren allerersten Krimi schreibt, und dafür bei der Polizei recheriert. Dort schaut sie dem Kommissar Ansgar Lutz über die Schulter, der ständig Namen vergisst bzw. verwechselt. Kommissare, die sich keine Namen merken können? Das kam mir leider gar nicht logisch vor. Bei einem Leichenfund macht Franziska Bekanntschaft mit Christian, einem Sachbuchautoren, der ihr komplett unsympathisch ist und der auch gleich ihr Hauptverdächtiger wird, weil er neugierig ist. Das ist doch mal ein sehr vernünftiger Grund ... 

      Montagsfrage #1

       

       Verleihst du deine Bücher?


      Ja und Nein und eher selten. 
      Mein absolutes Lieblingsbuuch ist momentan bei einer Freundin zu  Besuch und ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie ich reagieren würde, wenn es nicht in dem Zustand zurückkommt, wie es hergegeben wurde. Wer sich ein Buch ausleihen darf, entscheide ich von Fall zu Fall. Es kommt darauf an, wie ich betreffende Person einschätze. Da lag ich früher leider auch mal daneben. Und bekam ein  Buch mit Marmeladenfleck zurück. Man hatte anscheinend versucht diesen Fleck zu entfernen, aber trotzdem: Ich verstehe zwar nicht, wie man über fremden Büchern essen kann. Leider hatte betreffende Person auch nicht mal die Courage gehabt, mir davon zu erzählen. Seitdem gehen meine Bücher nur noch an meine Familie, da ich da weiß, dass die genauso gut mit Büchern umgehen wie ich und nur an bestimmte Freunde. Ein Blick in deren Bücherschrank hilft da schon mal. 

      {neuzugänge} Mal wieder ein ungeplanter Besuch bei der Buchhandlung

       
      Eigentlich sollte heute eine Rezension kommen, aber ich saß den ganzen Tag an meiner Hausarbeit, deren Deadline auch immer näher rückt und habe es deswegen nicht geschafft. Deswegen heute nur ein Blick auf meine beiden Neuzugänge. Eigentlich hatte ich mir für diesen Monat Kaufverbot verteilt, aber es ist so unglaublich schwer an Buchläden vorbeizulaufen und noch schwerer ist es ohne Buch den Laden wieder zu verlassen. Und wenn es dann noch zwei zum Preis von einem gibt, dann kann ich nicht nein sagen. 
       

      Karen Miller: Königsmacher
       
      Asher ist nur der Sohn eines einfachen Fischers, doch durch Mut und Tatkraft gewinnt er die Freundschaft von Prinz Gar. Was auch immer die wert sein mag, denn der Prinz ist der Einzige seiner Familie, der keine Magie wirken kann. Darum wird er nie den Thron besteigen dürfen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwarzer Magier ermordet die gesamte Herrscherfamilie bis auf Prinz Gar. Und plötzlich muss Asher, der Sohn eines Fischers, sich fragen, was er zu riskieren bereit ist -für die Freundschaft eines Prinzen ...
       

      {neuzugänge} Ostereiersuche bei den Lesekatzen

      Was da so alles in eine Tüte passt. Bei der Ostereiersuche von den Lesekatzen darf ich mich zu den glücklichen Gewinern zählen. Neben dem Buch gab es noch allerhand Kleinkram, wie Lesezeichen, Postkarten, Tee, Stift und Block, sowie Taschentücher (falls es mal traurig im Buch wird). Die ganzen Goodies haben auch ihren Zweck erfüllt. Das ein oder andere Buch muss von mir mal näher betrachtet werden. Mein Gewinn war ein Erotikroman. Bei solchen Büchern bin ich immer vorsichtig. weil ich schon einige gelesen hatte, die neben den "Bettgeschichten" mit keiner guten Story daher kamen. Da hoffe ich hier auf mehr.

      Wanted - Lass dich verführen
      von J. Kenner

      Die junge Angelina Raine hütet ein Geheimnis: ihre Gefühle für Evan Black, Geschäftspartner ihres Onkels, attraktiv, undurchsichtig, gefährlich. Jahrelang hielt sie sich von ihm fern, doch als sie ihm jetzt wiederbegegnet, weckt er ungeahnte Sehnsüchte in ihr. Vollkommen überwältigt lässt sich Angelina ganz auf Evan ein und genießt die Erfüllung und die Geborgenheit, die sie bei ihm findet. Doch sie ahnt, dass die Dämonen der Vergangenheit ihre Liebe bedrohen …

      {rezension} Die Erwählte


      Autor: Torsten Fink
      Verlag: Blanvalet
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 384
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-442-26633-3


      Reihe: Die Tochter des Magiers; Band 3
      Weitere Titel der Reihe: Die Diebin (1) ; Die Gefährtin (2) ; Die Erwählte
       

      Erster Satz


       "Leichte Wellen schlugen gegen den Bug der Garbe."


      Klappentext


      Maru und Tasil haben die Hauptstadt der Akkesch erreicht, doch Numurs Armee steht bereits vor den Toren. Wieder versucht Tasil, alle gegeneinander auszuspielen - aber diesmal hat er seinen Meister gefunden. Währenddessen forscht Maru nach, wie sie Utukku davon abhalten kann, tatsächlich alle Akkesch zu vernichten. Sie ahnt nicht, wie weit die Pläne des Daimon bereits fortgeschritten sind ...


      Meine Meinung


      Der dritte und letzte Teil über Maru führt uns in die Hauptstadt des Reiches. Nummurs Truppen belagern diese und die Stadt hungert. Und auch die Awathani treibt in den Gewässern nahe der Stadt umher. Zum einen Segen, zum anderen ein Fluch. Zwar traut sich das feindliche Heer nicht anzugreifen, weil sie dafür über den Fluss müssten und beim letzten Angriff die Awathani auftauchte, aber auch Schiffe mit der dringend benötigten Nahrung werden nicht von der Seeschlange verschont. Tasil nutzt die Situation der Stadt natürlich sofort aus. Da die Seeschlange Maru nicht angreift, höchstwahrscheinlich weil sie ein Stück von deren Haut trägt, betätigt sich Tasil als Schmuggler und verkauft Vorräte teuer an die Bewohner der Stadt. Maru ist aber nicht nur vor der Seeschlange geschützt, sie spürt auch wenn diese in der Nähe ist und auch andere Gefahren. Was ihr regelmäßig hilft, denn Feinde hat sie in der Stadt genügend. Nicht nur Uttuku ist in der Nähe, auch die Bewohner der Stadt sind ihr nicht wohl gesonnen, verbreitet sich doch das Gerücht, dass Maru eine Kaschakku, eine böse Magierin, wäre. Die Herrscher der Stadt erfahren bald, dass Tasil unbeschadet den Fluss überqueren kann, und setzen ihn als Unterhändler ein, um über Frieden zu verhandeln. Natürlich denkt Tasil nur an sich und wie er die Situation ausnutzen kann. Während Tasil also seine Intrigen spinnt, von denen wir als Leser noch weniger mitkriegen als in dem vorherigen Band, geht Maru eigenen Forschungen nach. Allgemein ist Maru viel selbstbewusster geworden. Ich denke, dass liegt auch stark daran, dass Tasil sie nie als Sklavin vorstellt, sondern immer als seine Nichte. Sie sagt selbst, dass sie oft vergisst, dass sie seine Sklavin ist. Maru versucht mit Hilfe des Schreibers Temu mehr über Uttuku und ihren Vater herauszufinden. Temu erscheint anfänglich sehr verwirrt und in seiner eigenen Welt gefangen. Er lässt sich leicht ablenken. Erst im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass Temu, obwohl er ständig über andere grad unwichtige Dinge nachdenkt, ein sehr helles Köpfchen ist. Und auch alte Bekannte wie der Erzähler Bireths und die Kräuterfrau Wika tauchen wieder auf und helfen Maru. Sowie zwei Maghai, von denen einer Maru wohlgesonnen ist, während der andere dem Kodex der Bruderschaft folgen und Maru töten will.

      {statistik} März 2015


      Gelesene Bücher: ~4~
      • Baker, Jo: Im Hause Loungbourn
      • Brom: Der Kinderdieb
      • Fink, Torsten: Die Diebin (Die Tochter des Magiers 1)
      • Fink, Torsten: Die Gefährtin  (Die Tochter des Magiers 2)

      Neue Bücher: ~5~
      • Roth, Veronica: Die Bestimmung
      • Roth, Veronica: Die Bestimmung. Tödliche Wahrheit
      • Nuyen, Jenny-Mai: Rabenmond. Der magische Bund
      • Young, Suzanne: Du.Wirst.Vergessen.
      • Charbonneau, Joelle: Die Auslese. Nur die Besten überleben


      {rezension} Die Gefährtin


      Autor: Torsten Fink
      Verlag: Blanvalet
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 405
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-442-26632-6

      Reihe: Die Tochter des Magiers; Band2
      Weitere Titel der Reihe: Die Diebin (1) ; Die Erwählte (3)


      Erster Satz


      "Das Land ertrank im Regen."


      Klappentext


      Nach langem Schlummer ist die mächtige Awathani, eine gewaltige Seeschlange, in den Sümpfen des Schwarzen Dhanis erwacht. Während der skrupellose Abenteurer Tasil sofort überlegt, wie er daraus Gewinn schlagen kann, bemüht sich seine Sklavin Maru, mehr über die Awathani herauszufinden. Und ahnt dabei nicht, dass der uralte Daimon Utukku bereits ein Netz spinnt, um Maru darin zu fangen ...


      Meine Meinung


      Die Geschichte beginnt ein halbes Jahr nach den Geschehnissen in Serkesch. Maru und Tasil befinden sich im Land der Awi, welches hauptsächlich aus Sumpfland besteht, weil Tasil auf der Suche nach einem geheimen goldenen Tempel ist, um sich zu bereichern. Gleichzeitig sind sie zum einen auf der Flucht vor den Hakul, die noch eine Rechnung mit Tasil und Maru offen haben und zum anderen wollen sie dem Krieg aus dem Weg gehen. Numur ist aus den Geschehnissen in Serkesch als Sieger hervorgegangen, hat sich zum Herrscher des Reiches ausgerufen und zieht mit seinem Heer Richtung Hauptstadt. Zum Leidwesen Tasils ist in den Sümpfen eine riesige Seeschlange erwacht, die das Dorf bedroht, in dem er und Maru rasten. Doch Tasil wäre nicht Tasil, wenn er die Situation nicht zu seinen Gunsten ausnutzen könnte, und spinnt wieder ein Netz aus Lügen und Intrigen, während Maru Informationen sammeln soll. In dem Dorf trifft Maru alllerdings alte Bekannte wieder, wie den blinden Erzähler Bireths, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und Uttuku, der diesmal nicht mit Hilfe, sondern mit Drohungen an ihr Blut kommen will. Aber auch neue Bekannte, wie einer Gruppe Krieger, die die Seeschlange töten wollen oder der Kräuterfrau Wika, die Marus magisches Blut erkennt, aber auch nur Rätsel und Fragen bringen kann und keine Antworten. Zur Gefahr der Seeschlange gesellt sich bald noch ein alter Bekannter: Numur mit seinem Heer. Maru und Tasil müssen bald all ihr Geschick aufwenden, um dem Tod zu entrinnen.

      {rezension} Die Diebin

      Autor: Torsten Fink
      Verlag: Blanvalet
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 414
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-442-26631-9


      Reihe: Die Tochter des Magiers; Band1
      Weitere Titel der Reihe: Die Gefährtin (2) ; Die Erwählte (3)


      Erster Satz


      "Eine mitleidlose Sonne stand hoch über der Wüste der Erschlagenen."


      Klappentext


      Sie ist eine Sklavin - doch in ihren Adern fliesst das Blut mächtiger Magier
      Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in einer Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Tasil gekauft wird - der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch der uralte Daimon Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau und bietet ihr seine Hilfe an - doch die hat ihren Preis ...


      Meine Meinung


      Die Diebin ist der erste Band von Torsten Finks Trilogie Die Tochter des Magiers. Hauptperson dieser Trilogie ist die Sklavin Maru Nehis, die zu Beginn der Geschichte von Tasil gekauft wird. Maru lernt schnell, dass Tasil skrupellos und nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist und verabscheut dies an ihm. Doch sie gehorcht ihm und spielt bei seinen Intrigen mit, wie es von einer Sklavin verlangt wird. Erst im Laufe der Geschichte, testet sie ihre Grenzen aus und versucht einige Leben zu retten, die ihr Herr so leichtfertig für Silber aufs Spiel setzt. Maru und Tasil befinden sich in der Stadt Serkesch, in der der Raik (Herrscher) gestorben ist und in der seine beiden Söhne Iddin und Numur, die Zwillinge sind , auf die Thronfolge hoffen. Tasil sieht sich als Händler von Informationen und beliefert beide Seiten. Als Maru ihn darauf anspricht, bekommt sie folgende Antwort, die meiner Meinung nach, viel über Tasils Charakter aussagt: "Denk daran, dass uns dieser Streit nichts angeht. Das ist nicht unsere Stadt, es sind nicht unsere Fürsten. Es kann uns gleich sein, wer von den beiden als Sieger aus diesem Zwist hervorgeht. Meinethalben können sie beide sterben oder beide überleben. Ich verschwende nicht mehr Gedanken an ihr Wohlergehen als sie an das meine."

      {rezension} Der Kinderdieb


      Autor: Brom
      Verlag: Knaur
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 655
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-426-50688-2




      Erster Satz


      "Heute Abend würde sie wieder geschehen: die wirklich schlimme Sache."


      Klappentext


      Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie - und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr ...


      Meine Meinung


      Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, der Wendy und ihre Brüder nach Nimmerland führt und mit ihnen und seiner Bande Abenteuer erlebt. Weniger bekannt ist, dass Peter Pan nicht der nette, liebe Junge aus den Disney Filmen ist, sondern er in der ungeschönten original Ausgabe, hinterhältig, verschlagen und selbstsüchtig ist und dass er, wenn die Zahl der Verlorenen Jungs zu groß wird oder sie erwachsen werden, sie ausjätet. Und genau an diese Originalausgabe orientiert sich Brom bei seinem Buch Der Kinderdieb. Ich hatte ja schon Krampus gelesen und mich dabei in Broms Stil verliebt, weswegen ich überhaupt erst zu diesem Buch hier gekommen bin, aber dieses ist viel düsterer und grausamer.

      {rezension} Im Hause Longbourn


      Autor: Jo Baker
      Verlag: Knaus-Verlag
      Einband: Hardcover
      Seiten: 447
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-8135-0616-7





      Erster Satz


      "Ohne Waschtag keine Kleidung, das verstand sich von selbst, und ohne Kleidung ging es nun einmal nicht, jedenfalls nicht in Hertfordshire, und schon gar nicht im September."


      Klappentext


      „Wenn Elizabeth Bennet ihre Petticoats selbst waschen müsste", dachte Sarah, "dann würde sie bestimmt sorgfältger mit ihnen umgehen." Es ist Waschtag auf Longbourn, und das Hausmädchen Sarah müht sich über Wäschebottichen und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. Als der junge James auf dem Hof auftaucht, scheint er wie die Antwort auf ihre Stoßgebete - doch James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft, das das Leben auf Longbourn für immer verändern könnte.


      Meine Meinung



      Ich liebe Jane Austen Romane. Deswegen bin ich zum einem mit sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen, zum anderen hatte ich Angst, dass diese hohen Erwartungen ein gutes Buch schlecht wirken lassen. Zum Glück war dies nicht der Fall. Jo Baker hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Geschichte selbst hält sich an die Vorlage von "Stolz und Vorurteil". Obwohl sich die Geschichte um die Hausdiener der Bennets dreht, erfährt man Dinge über die Bennets, die sich mit der Charakterbeschreibung von Jane Austen durchaus vereinbaren lassen, aber das Geheimnis von Mr. Bennet hat nicht in mein Stolz und Vorurteil -Weltbild gepasst. Das muss aber jeder für sich entscheiden und wenn man Stolz und Vorurteil  nicht kennt, würde das wohl gar nicht stören. 

      {rezension} Landsby


      Autor: Christine Millmann
      Verlag: -
      Einband: Taschenbuch
      Seiten: 372
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-1-4992-7516-2





      Erster Satz


      "An manchen Tagen fühle ich mich wie in einem Gefängnis."


      Klappentext


      Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der  Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ...


      Meine Meinung


      Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jule geschrieben. Schon auf den ersten Seiten fällt mir der Schreibstil negativ auf. Liegt vielleicht auch nur an den häufig anzutreffenden Kommafehlern, die ich aber im Laufe des Buches zu überlesen gelernt habe. 
      Jules erscheint mir am Anfang naiv und keineswegs selbstbewusst. Wirklich gegen die Teilnahme an dem Reproduktionsprogramm hat sie sich nicht gewehrt. Positiv fand ich dann, dass sie direkt angefangen hat, rumzuschnüffeln, was wiederum aber viel zu einfach war. Die Regierung will schließlich die Experimente vor den Bürgern geheim halten, aber geschützt sind die Dokumente nicht.

      {rezension} Mein Herz zwischen den Zeilen


      Autor: Jodi Picoult & Samantha van Leer
      Verlag: Boje
      Einband: Hardcover
      Seiten: 286
      Sprache: Deutsch
      ISBN: 978-3-414-82365-6




      Erster Satz


       "Es war einmal in einem fernen Land, da lebten ein tapferer König und eine wunderschöne Königin, die liebten einander si sehr, dass die Menschen - wohin sie auch kamen - alles stehen und liegen ließen, nur um sie vorbeischreiten zu sehen."


      Klappentext


      Was wäre, wenn die Charaktere in einem Buch ein Eigenleben hätten, solange die Buchdeckel geschlossen bleiben? Ein Eigenleben, das mit der Geschichte des Buchs gar nichts zu tun hat? Erst, wenn das Buch wieder geöffnet wird, gehen die Figuren auf Position und spielen ihre Rolle für die Leser weiter. Und was wäre, wenn einer dieser Charaktere das Buch unbedingt verlassen wollte? Besser noch: Wenn sich eine Leserin in ihn verlieben und beschließen würde, ihm zu helfen?


      Meine Meinung


      Ein Buch, welches nicht wirklich für meine Altersklasse geschrieben wurde; trotzdem wollte ich es lesen, weil ich die Idee ganz spannend fand.
      Das Buch ist in einem einfach zu lesendem Stil geschrieben und es wird abwechselnd aus der Perspektive von Oliver und Deliah erzählt.
      Wir lernen als erstes Oliver kennen, der der Prinz in dem Buch innerhalb des Buches ist und der als einziges nicht zufrieden mit seinem Dasein ist. Jedesmal wenn ein Leser das Buch öffnet, ist er neugierig wie die Welt der Leser aussieht und würde gerne in diese wechseln. 
      Deliah lebt in der "realen" Welt und spürt eine sehr große Anziehungskraft zu Olivers Märchenbuch, und liest es ständig von Neuem. Deswegen fällt ihr eine unscheinbare Kleinigkeit in den Illustrationen auf, die sonst nicht da war und kurze Zeit später ist sie in der Lage mit Oliver zu reden und will ihm helfen aus dem Buch zu entkommen. Was nach jedem Versuch unmöglicher erscheint. Die Tatsache, dass sie mit dem Buch redet, weckt natürlich den Argwohn von Mutter und Freundin, die ihr die Geschichte, dass das Buch ein Eigenleben hat, nicht glauben, sodass vorallem die Mutter für zusätzlichen Stress in Deliahs Leben sorgt. Wirklich ausgebaut werden die Konflikte mit Freundin und Mutter aber nicht.

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