{rezension} Schattendiebin - Die verborgene Gabe

Autor: Catherine Egan
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Einband: Gebunden // Seiten: 414
ISBN: 978-3-473-40147-5
Erschienen: 01.2017

Reihe: Schattendiebin
(1) Die verborgene Gabe (2) ... (3) ...

Vielen Dank an Jellybooks für das Leseexemplar!



Klappentext

Eine Stadt, in der Magie den Tod bedeutet. Eine unsichtbare Diebin. Ein Auftrag, der über ihr Schicksal entscheidet.
Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist ...  


Meine Meinung


Die Schattendiebin hat mich schnell gepackt, was vor allem der Protagonistin Julia zu verdanken ist. Ich fand sie authentisch dargestellt und ich konnte nachvollziehen, warum sie in gewissen Situationen getan hat, was sie getan hat. Vor allem in einer hätte ich überhaupt nicht gewusst, was ich an Julias Stelle getan hätte. Ich freue mich ja immer, wenn solche Moralfragen in Büchern auftauchen, weil sowas viel über eine Person aussagen. Neben Julia gefielen mir aber auch die anderen Personen sehr. Sie sind klasse ausgearbeitet und ich hatte die komplette Geschichte über das Gefühl, dass die Personen ihrem Charakter treu blieben. Besonders gefiel mir auch, dass es in dem Buch zwar eine Liebesgeschichte gibt, diese aber in die Hauptstory eingebaut wurde und nicht so viel Extraraum einnahm.

Die Story hat sich in eine völlig andere Richtung entwickelt als ich erwartet hatte und konnte mich so überraschen. Aus einem einfachen Auftrag wird ein Kampf ums Überleben und führt zur Frage, auf welcher Seite man stehen will. Was mich aber gestört hat: Ich habe das mit der Hexenverfolgung nicht ganz verstanden. Also nicht die Tatsache, dass man Hexen verfolgt, sondern warum deren Fähigkeiten verteufelt werden, andere aber nicht. Mir hat die Erklärung gefehlt, wo genau die Grenze gezogen wird. Oder ob diese anderen Fähigkeiten automatisch durch das Verbot vieler Religionen mit verteufelt werden. Wobei mir das mit den ganzen Religionen auch nicht ausreichend erklärt wurde. Im Groben habe ich es verstanden, aber wenn es schon öfters erwähnt wird und anscheinend auch eine wichtige Rolle spielen wird, dann hätte ich mir da mehr erhofft. Gleiches bezieht sich auch auf die Wesen/Völker die auftauchen. Abgesehen davon war die Geschichte aber spannend und Geheimnisse wurden Stück für Stück enthüllt. Besonders Julias Gabe fand ich interessant und nach dem Ende möchte ich gerne wissen, was Julia darüber und über sich selbst herausfindet.


Fazit


Eine interessante Geschichte, die mich immer wieder überraschen konnte. Allerdings hätte ich mir mehr Erklärungen zu ein paar Sachen gewünscht.

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