{rezension} Hexenfluch - eine Beltane-Geschichte

Autor: Sabine Osman
Verlag: Selfpublish
Einband: ebook // Seiten: 84
ISBN: -
Erschienen: 05.2017

Reihe: Jahresrad-Novelle
(1) Herbststurm (2) Winterlicht (3) Hexenfluch (4) Feentor (geplant)

Meine Wertung: 




Klappentext


Was tust du, wenn dich ein Gott um deine Hilfe bittet? Nein sagen kann Adyra, die junge Tiefwald-Hexe, nicht. So begibt sie sich auf eine Suche, die sie zu einem merkwürdigen Ort führt. Brochey liegt im Niemandsland zwischen zwei Reichen und dort passieren schlimme Dinge. Eine Schuldige haben die verzweifelten Bürger der Stadt rasch gefunden. Schafft Adyra es, allen zu helfen?


Meine Meinung


Hexenfluch beginnt zur Beltane-Feier. Wir befinden uns also im Mai und lernen ein neues Fest kennen. Allerdings ist auch dieses an die keltischen/germanischen Überlieferungen nur angelehnt und erhebt nicht den Anspruch der historischen Korrektheit. Am Ende ist Beltane selber auch nebensächlich. Adrya wird von einem Gott um Hilfe gebeten und macht sich erst mit einer Freundin und anschließend mit ihrem Verlobten auf den Weg, um rechtzeitig das Schlimmste zu verhindern.

Die Handlung ist wie auch bei den ersten beiden Bänden gradlinig und "schlicht" erzählt. Ich weiß, es ist eine Novelle und da habe ich auch gar nicht den gleichen Anspruch wie an einen Roman, aber manchmal hätte ich mir doch mehr Ausschmückungen gewünscht. So fängt zum Beispiel Adyra laut an zu lachen, als Roya auf sein Pferd steigt, weil es anscheinend eine merkwürdige Art ist wie er das macht. Aber das Wie wird nicht erklärt, weswegen ich als Leser nicht mitschmunzeln kann. Auch musste ich dieses Mal Wörter googeln. So wusste ich zum Beispiel nicht was "pittoresk" bedeutet und nach dem Googeln war mir nicht ganz klar, warum  nicht einfach das gängigere Wort "malerisch" verwendet wurde.

Leider fehlte es mir auch etwas an Spannung. Bei den vorherigen Bänden gab es durch die Wesen bzw. einer Person Gegenwehr. Adrya war aktiv in Gefahr und musste sich anstrengen sich zu retten, aber hier fiel ihr vieles leicht und Probleme wurden mir persönlich zu schnell gelöst. Bzw. es reichten ein paar Worte und schon hat sie ihren Willen. Vielleicht erwarte ich doch zu viel von Novellen, aber das hat mein Lesevergnügen etwas gesenkt.


Fazit


Leider hat mich der dritte Band nicht so überzeugen können wie die beiden Vorgänger, aber ich denke, wer die anderen beiden Geschichten um Adrya mochte, kann auch diese mögen. Ich bin jetzt neugierig darauf, wie die Reihe enden wird.

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