{rezension} Eiskalter Atem

Autor: Alyxandra Harvey
Verlag: Papierverzierer Verlag
Einband: ebook // Seiten: 440 (print)
ISBN: 9783944544274
Erschienen: 03.2017

Reihe: Das Vermächtnis der Lovegrooves
(1) Eiskalter Atem (2) Flüstern der Toten (3) In A House of Bones and Teeth (engl. Titel)

 Meine Wertung:


 

Klappentext

Emma und ihre Cousinen Gretchen und Penelope fühlen sich in ihrer Welt, die aus Bällen, lästigen Knicksen und höflichen Konversationen besteht, nicht wohl. Im elitären London des beginnenden 19. Jahrhunderts sind Bibliotheken und Waldspaziergänge anscheinend die besten Alternativen, um den heiratswütigen Herren zu entkommen. Doch dann wird ein Mädchen unter mysteriösen Umständen ermordet und alle Hinweise deuten auf Emma hin. Als sie versucht, der Sache selbst auf den Grund zu gehen, findet sie mehr über sich und die gefährliche Wahrheit ihres Familienvermächtnisses heraus, als ihr lieb ist. Zudem bietet der attraktive und geheimnisvolle Cormac Fairfax an, ihr bei den Ermittlungen zu helfen, doch sein Verhalten ist wenig vertrauenerweckend.

 

Meine Meinung


Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, leider hat es mich dann doch eher enttäuscht. Ich lernte als erstes Moira kennen, die ein Madcap ist. Leider weiß ich am Ende des Buches immer noch nicht genau, was denn jetzt ein Madcap genau ist und wie sich Madcaps von Hexen unterscheiden. Erst dachte ich, dass das nur eine eigene Bezeichung dieser Gruppe sei, bis das Wort "Madcapzauber" fiel. Auch sonst wurde ich in die Welt geschleudert und musste mich zurecht finden, ohne genaue Details oder Erklärungen zu bekommen. Als ich dann Emma, Gretchen und Penelope kennenlernte, die auch total unwissend waren, dachte ich, dass ich mit ihnen zusammen die magische Welt kennen und verstehen lerne, aber jetzt am Ende des ersten Bandes bin ich immer noch nicht in dieser Welt angekommen.
Auch das 19. Jahrhundert selbst war nur eine Kulisse ohne genaue Details. Ich wusste nie, wie viel ich aus meinem Wissen über das reale 19. Jahrhundert in diese Buchwelt hineinbauen kann, um mich besser zu rechtzufinden. Kurz zusammengefasst: Der Weltenbau klang immer wieder spannend, aber er wurde für mich nicht ausreichend genug erklärt.

Emma, Gretchen und Penelope sind Cousinen, die auf einmal erfahren, dass sie Hexen sind und dass so gut wie jeder davon wusste, nur nicht sie selbst. Die Erklärung, warum die drei das nicht wissen, fand ich übrigens gut. Vor allem Gretchen gefiel mir, auch wenn ich sie manchmal etwas gewollt lustig fand. Hauptperson im ersten Band ist Emma, die nicht nur Hauptverdächtige in einer Mordserie ist, sondern auch erfahren muss, dass die Geheimnisse ihrer Mutter größer sind als sie und andere gedacht haben. Diese Geschehnisse waren spannend und ich habe Emma gerne dabei begleitet, sie langsam aufzudecken. Allerdings bin ich nie ganz in die Geschichte eingetaucht, weil vieles zu schnell ging und, wie oben schon erwähnt wurde, für mich nicht ausreichend erklärt wurde. Besonders die ganzen magischen Aspekte und wie die magische Gemeinschaft aufgebaut ist.

Neben den Hexen und einigen nicht weiter erklärten Gruppen, gab es den Orden, der, so wie ich es verstanden habe, die Hexen beschützen soll, aber gleichzeitig auch dafür sorgt, dass die magische Welt geheim bleibt und die Hexen sich an die Regeln halten. Allerdings sind diese Regeln mir nicht erklärt worden und ich habe das Verhalten des Ordens ziemlich fragwürdig gefunden. Sind sie jetzt die Guten oder Bösen oder irgendwas dazwischen? Ich habe keine Ahnung. Nur Cormac mochte ich. Er gehört dem Orden an und scheint als einziger vorurteilsfrei auf die Mordserie und Emmas Verstrickung darin zu blicken. 


Fazit


Die Idee hinter dieser Geschichte klingt richtig, richtig gut und es war auch bis zum Ende spannend. Allerdings musste ich mich zu oft damit zufrieden geben, dass ich Dinge nicht ausreichend genug erklärt bekam. Ein wirkliches Ankommen in Emmas Welt war mir nicht möglich.

 

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