{rezension} Mythica 4 - Göttin des Frühlings

Autor: P.C. Cast
Verlag: Fischer Taschenbuch
Einband: Taschenbuch // Seiten: 464
ISBN: 978-3-596-19384-4
Ersterscheinung: 2013

Reihe: Mythica
deutsche Reihefolge:
(1) Göttin der Liebe (2) Göttin des Meeres (3) Göttin des Lichts
(4) Göttin des Frühlings (5) Göttin der Rosen (6) Göttin des Sieges (7) Göttin der Legenden

 Meine Wertung: 


 

Klappentext

Linas Bäckerei läuft alles andere als gut. Während sie ein altes, geheimnisvolles Kochbuch liest, beschwört sie Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit. Diese eilt ihr sofort zu Hilfe. Sie schlägt Lina vor, die Gestalt mit ihrer Tochter Persephone zu tauschen, die der Bäckerei neues Leben einhauchen soll. Im Tausch muss Lina in die Unterwelt, um dieser den Frühling zu bringen. Als sie auf den geheimnisvollen, gutaussehenden Hades trifft, fragt sich Lina, ob dieser Herr der Unterwelt wohl der Mann ihrer Träume ist …

 

Meine Meinung


Bei meiner Rezension zu Göttin der Liebe war ich ja unsicher, ob ich der Reihe weiterhin eine Chance gebe, aber ich tat es. Göttin des Frühlings fand ich auch besser als den ersten Band, alllerdings nur, weil ich während des Lesens irgendwann so getan habe als würde das Buch keinen Bezug zur griechischen Myhtologie haben. Die Handlungen einiger Götter und auch einige andere Aspekte passen nämlich überhaupt nicht zur Mythologie, aber wenn man das nicht beachtet, war die Geschichte ganz angenehm. Im Vergleich zu Göttin der Liebe gefiel mir, dass nicht aus der Sicht von Persephone erzählt wurde, sodass es bis zum Schluss offen blieb, ob ihr der Tausch mit Lina gefiel oder nicht.

Hades (wenn man ihn nicht mythologisch betrachtet) und Lina waren tolle Charaktere, die ich mochte. Und ich hoffte, dass es für die beiden ein Happy End geben würde. Die Geheimniskrämerei die Demeter Lina auferlegt, hat der Geschichte die nötige Spannung geliefert. Schließlich denkt Hades, dass er die echte Persephone zu Gast hat und nicht nur Lina machte sich Sorgen, wie er und all die anderen Bewohner des Hades auf die Wahrheit reagieren werden. Obwohl diese Wahrheit nach Demeters Wünschen ja nie ans Licht kommen soll. Auch der Hades selbst war schön gezeichnet, auch wenn ich gerne mehr vom Tartaros gelesen hätte. Die Nebengeschichte mit Eurydike fand ich auch sehr süß. Was ich aber etwas störend fand, war, dass die zeitlichen Überlappungen nicht erklärt wurden. Lina und Eurydike kommen gleichzeitig an den Toren der Unterwelt an, obwohl Eurydike aus der Antike stammt und Lina aus unserer heutigen Zeit.

Auch konnte mich die Liebesgeschichte nicht derart greifen, dass ich die Reihe weiterlesen werde. Ja, ich habe mir ein Happy End für die beiden gewünscht und ich habe das Buch auch in einer Nacht verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es endet. Allerdings hatte ich zum einen gehofft, dass die mythologische Seite nicht so frei interpretiert wird wie es hier geschah, und zum anderen kam die Liebe der beiden nicht vollkommen bei mir an.


Fazit


Wenn man die mythologische Herkunft ignoriert, kann die Geschichte von Hades und Lina sicher viele begeistern. Mich selbst konnte sie nicht derart mitreißen, dass ich das Buch nochmal lesen müsste bzw. die Reihe weiterlesen werde. Obwohl durch die Geheimniskrämerei Spannung erhalten wurde, gab es doch zu viele Dinge, die mich gestört haben.

 

Kommentare:

  1. Hallo^^,

    Diese Reihe steht schon seit einiger Zeit in meinem Bücherregal, aber bisher ist es mir noch nicht gelungen sie zu lesen. Ich lese immer wieder sehr unterschiedliche Meinungen und bin gespannt wie sie ist. Danke für diese doch sehr ehrliche und offene Meinung. So weis ich schon mal was auf mich zukommen wird.

    Liebe Grüße von uns Buecherhexen =D

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    1. Hey ihr,

      ja, das mit den unterschiedlichen Meinungen kenne ich. Meiner Mitbewohnerin gefallen zum Beispiel die Bücher sehr gut. Aber so ist das ja immer.

      Gruß Isbel

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