{rezension} Tochter der Hoffnung

Autor: Serena S. Murray
Verlag: Hallenberger Media Verlag
Einband: Taschenbuch // Seiten: 353
ISBN: 978-3-95764-220-2
Erschienen: 08.2017


Meine Wertung: 


Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Die junge Ailish reist nach Irland, um ihr Leben neu zu ordnen. Im Haus ihrer verstorbenen Großmutter fallen ihr alte Tagebücher in die Hände. Sie taucht ein in eine Welt voller Magie und Gefahren und wird vor eine Frage gestellt, die ihr ganzes Leben verändert. Stellt sie sich ihrer Bestimmung und nimmt den Kampf gegen einen Gegner auf, der alles tut, um sie aufzuhalten? Ein Mann stellt sich an ihre Seite, der ihr zeigt, dass die Hoffnung viele Formen hat und es Geheimnisse gibt, die alles bisher gekannte verändern.


Meine Meinung


Normalerweise lobe ich Cover ja nicht, weil mich mehr der Inhalt interessiert, aber dieses hier ist, wie ich finde, toll anzusehen. Auch wenn es auf dem ebook durch den Farbverlust wieder viel verliert. Leider gehört das Cover auch zu den besten Teilen des Buches. Die Geschichte selber konnte mich leider nicht überzeugen.

Schon zu Beginn fielen mir Fehler auf, die meiner Meinung nach ein Lektorat hätte finden müssen. So trennt sich die Gruppe zum Beispiel zu Beginn und Ciara reist mit einer anderen Gruppe weiter. Allerdings wird ihr Name ein paar Seiten, als Ailish und ihre Gruppe verfolgt werden, wieder erwähnt und flieht mit zwei anderen, nur um beim nächsten Treffen nicht mehr dabei zu sein. Ich denke, ich wurde einfach ein Überbleibsel aus einer Umschreibrunde übersehen, aber das müsste dem Lektorat/Testlesern doch auffallen. Auch war ich mir bei der Szene auf einmal nicht mehr sicher, ob da Danil jetzt wie geplant im Wagen reist oder doch reitet. Und wenn es ein Wagen ist, wie dieser dann vom Weg abfahren und durch den Wald flüchten kann. Auch ein paar Seiten später werden Ailish und Liamh verfolgt und urplötzlich können sie rasten, ohne dass erwähnt wird, dass sie ihre Verfolger abgehängt haben. Und das waren jetzt nur ein paar Dinge aus dem ersten Kapitel, die mir merkwürdig vorkamen.

Der Erzählstil konnte mich auch nicht begeistern. Es ist nicht kompliziert geschrieben, aber ich konnte teils Gedankengänge der Personen nicht nachvollziehen. Der erste Perspektivenwechsel hat mich total überrumpelt und manchmal hätte ich mir viel mehr Details und Erklärungen gewünscht.

Positiv möchte ich aber ein paar Ideen der Autorin nennen, die ich jetzt aus Spoilergründen nicht genauer erläutere - ich sage nur Tiere -, die mir aber gefallen haben. Leider konnte aber auch dies nicht dafür sorgen, dass ich das Buch mit Freude zu Ende gelesen habe. Der Schreibstil und auch die Sachen, die ich unlogisch bzw. unglaubwürdig fand, konnten mich nicht mehr zurück in die Geschichte ziehen und so war ich froh als ich das Ende erreicht hatte.


Fazit


Tochter der Hoffung hat meiner Meinung nach eine gute Grundidee, die aber für meinen Lesegeschmack mangelhaft umgesetzt wurde. Vor allem die Tatsache, dass ich manche Erkenntnisse und Handlungen unglaubwürdig fand, haben meinen Lesespaß stark beeinträchtigt.



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