{rezension} Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

Autor: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Einband: ebook // Seiten: 480 (print)
ISBN: 978-3-423-43128-6
Erschienen: 02.2017

Reihe: Das Reich der sieben Höfe
(1) Dornen und Rosen (2) Flammen und Finsternis (3) ...

Meine Wertung: 




Klappentext


Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Quelle: dtv Verlag


Meine Meinung


Nach dem ganzen Hype um das Buch wollte ich es auch unbedingt lesen und im Nachhinein kann ich den Hype nur teilweise verstehen. Es ist wunderbar geschrieben. Gar keine Frage. Ich liebe die Schreibweise, aber manchmal hatte die Geschichte für meinen Geschmack Längen. Ich war erst wirklich begeistert dabei als Rhysand aufgetaucht ist. Und das dauert ja doch bis knapp zur Hälfte des Buches. Die Handlung selbst baut sich sehr ruhig und langsam auf. Was ich schön fand. Ich wurde wunderbar in die Welt eingeführt. Manchmal etwas zu ruhig. Aber die Ideen für die Welt und die Wesen darin waren wirklich zauberhaft und ich freue mich darauf, weitere Fae-Arten kennenzulernen.

Feyres Gefühle waren mir etwas befremdlich. Ich finde es glaubwürdig, dass sie sich für das Leben entscheidet, aber dass sie ihren Entführer so schnell ins Herz schließt, fand ich merkwürdig. Ich weiß nicht, aber wenn ich Bücher lese, wo sich Entführte in ihren Entführer verlieben, dann muss ich immer gleich ans Stockholm-Syndrom denken. Vielleicht mag ich deshalb auch alle anderen Personen lieber als ihn. Klammere ich mein Stockholm-Syndrom-Vergleich allerdings aus, dann ist es eine schöne Liebesgeschichte, die sich auch toll aufbaut. Ansonsten mochte ich Feyre und ihre Entscheidungen gerne. Ich fand sie authentisch.
Ich sagte ja schon, dass ich von Rhysand begeistert war. Er ist so undurchschaubar und ich freue mich schon auf den nächsten Band, weil ich erwarte, dass Feyre nach den Geschehnissen im ersten Band im nächsten viel Zeit am Hof der Nacht verbringen wird. Und ich will mehr von Rhysand lesen. Ich glaube, er ist ein sehr vielschichtiger Charakter, der alles für sein Volk tun würde, aber auch eine etwas fragwürdige Moral hat. Letzteres vor allem bezüglich auf Menschen. Ansonsten fand ich Lucien auch toll. Tamlin hingegen - der muss mich noch überzeugen. Irgendwie fehlt mir der Funken bei ihm.

Den "bösen" Charakter, den Feyre am Ende zu besiegen hat, konnte ich allerdings nicht ernst nehmen. Ich glaube, da bin ich zu sehr von meinen Lieblingsbüchern geprägt. Ja, sie war total von sich selbst überzeugt und hat Menschen unterschätzt. Aber mal ehrlich. Wieso sollte man seinen Gegnern eine solche Chance geben? Es hat mich sehr an Märchen erinnert. Dort müssen ja auch öfters drei Aufgaben gelöst werden, bevor der Held seine Prinzessin bekommt.

Fazit


Das Reich der sieben Höfe ist wunderbar geschrieben und ich glaube, viele, die gerne Jugendbücher lesen, werden davon absolut begeistert sein. Für das Genre fand ich es auch wunderbar, aber ganz konnte es mich nicht überzeugen.


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